Neuigkeiten
News rund um den Verein und die Jagdschule

Zur Jagd schreibt das Ministerium:

Das Verlassen der Wohnung ist nur aus triftigen Gründen gestattet.
Zu den triftigen Gründen zählen u.a. „Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung“.

Jagen – allein oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt – ist damit möglich, gemeinschaftliches Jagen dagegen nicht. Bewegungsjagden oder Sammelansitze sind demnach nicht zulässig. Jeder Jäger muss dafür Sorge tragen, dass jagdliche Handlungen insbesondere nach dem „Schuss“ (bspw. Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung, Trichinenprobe, Radiocäsium-Untersuchung oder Abgabe von Wildbret) ausschließlich allein oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes erfolgen können. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Dritten (z. B. anderen Besuchern in der Natur) ist stets einzuhalten. Schon vor der der Jagdausübung sind solche Faktoren vorausschauend und verantwortungsvoll zu bedenken.

Die Unfallverhütungsvorschriften der SVLFGV (Teil 4.4 „Jagd“) sind strikt zu beachten. U.a. gilt Folgendes: „Bei einer mit besonderen Gefahren verbundenen Jagdausübung ist ein Begleiter zur Hilfeleistung mitzunehmen. Besondere Gefahren können sich ergeben z. B. durch Witterungs-, Gelände- und Bodenverhältnisse, vor allem im Hochgebirge, auf Gewässern und in Mooren oder bei der Nachsuche auf wehrhaftes Wild.“ Sofern der Begleiter nicht Angehöriger des eigenen Hausstandes ist, kann die Jagd nicht ausgeübt werden.

Zum Thema „Revierarbeiten“:

Revierarbeiten, bspw. Hochsitzbau, Anlagen von Pirschwegen, sind wie die Jagdausübung auch einzeln oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands zulässig. Je nach Tätigkeit sind die allgemeinen Unfallverhütungsvorschriftungen zu beachten (z. B. keine Alleinarbeit mit der Motorsäge). Auch von der Bewegung in der freien Natur sind ggf. notwendige Notzeitfütterungen abgedeckt, wobei in diesem Fall zu bedenken ist, dass bei einer missbräuchlichen Fütterung neben einem jagdrechtlichen auch ein Verstoß gegen das Infektionsrecht vorliegen kann.

Der Kauf oder die Abholung von Reviereinrichtungen (z. B. Hochsitz) ist von den triftigen Gründen zum Verlassen der eigenen Wohnung nicht erfasst.

 

Zum Thema „Jagdhund“:

Das tägliche „Gassigehen“ mit dem eigenen Jagdhund oder den eigenen Jagdhunden allein oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes fällt unter die triftigen Gründe von „Sport und Bewegung an der frischen Luft“ sowie „Versorgung von Tieren“ und ist insofern weiterhin gestattet. Diese Maßgaben finden auch bei der Ausbildung von Jagdhunden Anwendung. Der Abstand zu anderen Menschen muss mindestens 1,5 m betragen. Insoweit ist unter den aktuellen Umständen besonderer Sorgfalt bei der Führung und Überwachung des Jagdhundes geboten.

Das Verlassen der Wohnung zum Zwecke der Jagdhundezucht oder zum Erwerb eines Jagdhundes ist nicht von triftigen Gründen der geltenden Allgemeinverfügung abgedeckt.

-> das heißt, ich darf mit meinem Hund/meinen Hunden allein üben und zur Ausbildung trainieren. Ich darf nicht zum Decken fahren und ich darf nicht meine Welpen abholen.

Auf Einladung von Schatzmeister Stefan Lenz kam Staatssekretär Roland Weigert (primär in seiner Eigenschaft als Jäger) zum Weißwurstessen am Rosenmontag nach Blindheim. Anwesende Mitglieder des Vorstandes, sowie Jäger und weitere Interessierte konnten Weigert Fragen bezüglich, Jagd, Naturschutz, etc. stellen. Weigert betonte, dass künftig eine engere und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Kreisverbänden, dem Bayerischen Jagdverband, den Landwirten, den Waldbesitzern, dem AELF und dem Tier-und Naturschutz stattfinden müsse. Gemeinsam müsse man Lösungen finden, die die Interessen aller Beteiligten wahren. Offene und ehrliche Kommunikation ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Allein dieses Treffen zeige, wie wichtig ein Gedanken- und Informationsaustausch ist.

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Foto:

Richard Kraus, Stellvertretender Vorsitzender der KJV
Hermann Gruber, Jäger
Sebastian Koppmair Jäger
Staatssekretär Roland Weigert
Stefan Lenz, Schatzmeister der KJV
Rudolf Schulz, Jäger

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